06 breitband 2017 12 01 web

„Geschwind gewinnt“

Das Land NRW kofinanziert die Förderung des Breitbandausbaus in der Stadt Herne

Pressemeldung vom 01. Dezember 2017
 

Spätestens seit dem positiven Bundesförderbescheid für den Breitbandausbau im August mischt auch die Stadt Herne ganz vorn beim Breitbandausbau mit. Von Bund und Land erhält die Stadt insgesamt eine Zuwendung von 2,84 Mio. €.

Den Zuwendungsbescheid über den vom Land kofinanzierten Betrag in Höhe von 1,42 Mio. € nahm der Chef der Wirtschaftsförderung (WFG), Dr. Joachim Grollmann, stellvertretend für die Stadt Herne, soeben vom Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Herrn Prof. Dr. Pinkwart, entgegen.

Das Förderprogramm soll dem Ausbau des schnellen Internets in Deutschland einen zusätzlichen Schub geben. Der Stadt Herne gibt die Zuwendung die Möglichkeit, den Ausbau vor allem in unterversorgten Gebieten, zu denen auch Gewerbegebiete gehören, zügig umzusetzen. Ziel ist eine Infrastruktur mit möglichst vielen Stellen, an denen ein schneller Internetzugang über Glasfaser möglich ist. Grollmann: „Schnelleres Internet nutzt jedem – dem Tischler etwa, der Bau-, der Werbebranche, allen, die in der Gesundheitsversorgung arbeiten und vielen mehr“, erklärt Dr. Grollmann. Die Fördermittel für die innovative Glasfasertechnologie können somit für Herne als einzigartige Chance betrachtet werden, flächendeckendes und superschnelles Internet umzusetzen.

Die WFG macht sich seit Jahren für den Breitbandausbau stark. Schließlich steht Herne mit vielen anderen Städten in Konkurrenz, und Glasfasertechnologie ist inzwischen ein starker Standortfaktor. Daher ist Dr. Grollmann sicher: „Der Ausbau birgt Nutzungsmöglichkeiten, insbesondere im Bereich Industrie 4.0, an die heute noch keiner denkt.“

Eines jedoch ist klar: Auch mit Förderung ist der Ausbau kein Selbstläufer. Gespräche der WFG mit den Unternehmen in der Vergangenheit haben jedoch die Relevanz des Themas und die mit der erhöhten Schnelligkeit verbundenen Kosten deutlich gemacht, ganz nach dem Motto „Geschwind gewinnt“. Ein Premiumanschluss ist nun mal teurer ist als eine Standardleitung.

 

06 breitband pinkwart 2017 12 01

Foto: Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen

mehr