Highspeed auf der Datenautobahn

Schnell und zuverlässig funktionierende Internetverbindungen sind inzwischen für die meisten Unternehmen ein echter Standortfaktor. Daher setzt sich die Wirtschaftsförderung Herne dafür ein, dass nicht nur die neuen, sondern auch bereits bestehende Gewerbegebiete an dieses Netz angeschlossen werden.

Die Breitbandversorgung in Herne stellt sich laut Breitbandatlas NRW momentan wie folgt dar:

  • Anschlussqualität ≥50 Mbit/s = 96,6 %
  • Anschlussqualität ≥30 Mbit/s = 97,7 %

Hiervon profitieren nicht sämtliche Gewerbegebiete.

Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ist ein Anschluss an ein Glasfasernetz nicht im gesamten Stadtgebiet möglich. Gewerbegebiete, die in der Nähe von Knotenpunkten liegen, haben Vorteile.

So sorgt beispielsweise im Herner Gewerbegebiet Friedrich der Große, wo eine ganze Reihe großer Unternehmen angesiedelt sind, die auf schnelle Datenverbindungen setzen, gemeinsam mit den Stadtwerken und der Wirtschaftsförderung die Telekommunikation Mittleres Ruhrgebiet (TMR) für symetrische High-Speed-Datenverbindungen. Hierbei handelt es sich um individuelle symetrische Unternehmensanschlüsse.
Hohe Übertragungsraten sind besonders interessant für Unternehmen, die Multimedia-Anwendungen wie Echtzeitübertragungen von hochauflösenden Bild-, Audio- oder Videoanwendungen benötigen oder Firmen, die internetbasierte Dienstleistungen anbbieten.

Glasfaserleitungen ermöglichen die Nutzung von High-Speed-Internet mit einem Vielfachen der Leistungsfähigkeit des heutigen Standard-DSL-Anschlusses, auch mit Übertragungsgeschwindigkeiten von über 100 Mbits/s. Es gibt hohe Geschwindigkeiten nicht nur beim Download, sondern auch beim Upload. Mit Glasfaser kann eine ganze Reihe neuer Dienste genutzt werden: Telefon, Internet und Fernsehen über eine Leitung (Triple Play), hochauflösendes Fernsehen (HDTV), Video on Demand. Weitere Vorteile: Es gibt keine Geschwindigkeitsschwankungen bei der Übertragung mehr und die Glasfaserleitungen sind weniger störanfällig und abhörgefährdet.