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Kreativ.Quartier Wanne | Hallenbad im Oktober

Programm: Urbane Produktion, Mobilität und Jazz

Pressemeldung vom 08. Oktober 2020

Noch bis zum 16. Oktober ist die Kooperationsausstellung mit dem Alten Wartesaal zum Thema Mobilität „We don’t pray for love, we pray for cars“, kuratiert von Roger Rohrbach und Maren Ullrich, zu sehen. Eine coronakonforme Führung findet zum Ende der Ausstellung am 15. Oktober, 19:00 Uhr, statt.

Der Staffelstab wird dann übergeben an das Institut für Arbeit und Technik (IAT), das in den vergangenen Monaten eine Analyse vorhandener Betriebe im produzierenden Bereich sowie eine Untersuchung von Potenzialflächen für Urbane Produktion in Wanne erstellt hat. Die wissenschaftliche Untersuchung steht im Zusammenhang mit dem Projekt „wanne.2020plus“, das auf die Innenstadtentwicklung Wanne fokussiert ist. Gerade die Urbane Produktion kann hierbei als Modell für eine Revitalisierung bedeutsam sein. Bislang liegen kaum Informationen zu diesem Thema vor.

Ein Blick in die Region zeigt, dass inzwischen zahlreiche innerstädtische Areale zu Produktionsstätten für Schokolade, Öle, Pesto, Pilze, Stoffwindeln, Möbel, Maßschuhe, Gemüse oder Käse geworden sind. Wer wo, warum und wie in der Stadt produziert, beschäftigt das BMBF-Forschungsprojekt UrbaneProduktion.Ruhr seit dem Jahr 2016. Um die Erkenntnisse und Erfahrungen nicht nur in wissenschaftlichen Aufsätzen und Vorträgen zu präsentieren, wurde eine Wanderausstellung konzipiert, die nun in Wanne präsentiert wird. Sie zeigt Ein- und Ausblicke rund um das Thema „Urbane Produktion“. Die öffentliche Vernissage findet am 21. Oktober ab 18 Uhr im Hallenbad statt.

Die Ausstellung ist jedoch lediglich der Rahmen für weitere Aktionen, denn Ziel ist die Entwicklung neuer Netzwerke und Strukturen, um ein besseres Angebot für urban Produzierende hinsichtlich lokaler Ökonomie und nachhaltiger Wertschöpfungsketten zu schaffen. Gefragt sind insbesondere innovative Lösungen zum Umgang mit Fachkräftemangel und Unternehmensnachfolge, z.B. für den Bereich Nahrungsmittel. Gerade die Corona-Pandemie hat das Bewusstsein dafür geschärft, wie systemrelevant lokale Lebensmittelbetriebe und -hersteller sind. Auch im Hinblick auf Nachrichten von schlechten Arbeits- und Wohnbedingungen in Großbetrieben gab es einen Boom bei solidarischer Landwirtschaft, Marktschwärmereien und digitalen Lieferangeboten. Untersucht werden sollen daher die Fragen „Was sind die Vor- und Nachteile der lokalen Produktion in Wanne?“ „Gibt es Möglichkeiten, die Lieferketten regionaler aufzustellen?“

Das erste Vernetzungstreffen "Nahrungsmittel in Wanne: Produktion und Verarbeitung" findet am 28. Oktober von 19:00 - 20:30 Uhr statt. Hierzu sind alle Interessierten aus der Nahrungsmittelbranche eingeladen, die gemeinsam an Ideen und Aktionen arbeiten möchten. Weitere Treffen für andere Themenbereiche werden folgen.

Trotz coronabedingter Schwierigkeiten – ein grenzüberschreitendes Treffen mit dem niederländischen Musiker Davy de Wit ist situationsbedingt nicht möglich, findet das Format „jazz im hallenbad“ (immer am zweiten Montag im Monat), auch im Oktober statt. Patric Siewert, der die Veranstaltungsreihe verantwortet, hat kurzerhand das Jochen-Schrumpf-Trio eingeladen, das im Juli eine neue CD eingespielt hat. Wer also bereits vor dem Release im Dezember zu denjenigen gehören möchte, denen vorab eine Hörprobe von „pulse“ geboten wird, sollte am 12. Oktober, 20:00 Uhr, ins Hallenbad kommen. Wie immer ist der Eintritt ist frei, der Hut geht um.

Details auf der Website der WFG und der Facebookseite des Kreativ.Quartiers.

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